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Antibiotika-assoziierte Dysbiosen – wenn das Mikrobiom zum Kollateralschaden wird

Florian Fischer Gesundheit

Antibiotika gehören seit vielen Jahren zu den am häufigsten verschriebenen Medikamenten im ambulanten Bereich. Ihr Einsatz ist jedoch umstritten und rückt mehr und mehr in den Focus der Medien aufgrund der sich daraus unter Umständen ergebenden Resistenzen. Doch Antibiotika bringen weitaus mehr Probleme mit sich, zum Beispiel die Schädigung der intestinalen Mikrobiota, welche in Folge zu einer Antibiotika- assoziierten Diarrhö (AAD) oder einer Clostridium difficile-infektion (CDI) führen kann. Darüber hinaus gibt es vermehrt Hinweise darauf, dass Antibiotika – assoziierte Dysbiosen zu langfristigen metabolischen, immunologischen und physiologischen Veränderungen führen, die mit einem erhöhten Risiko für bestimmte Folgeerkrankungen, wie etwa Übergewicht oder Asthma korrelieren.
Da meist sogen. Breitbandantibiotika verschrieben werden, die hinsichtlich des Mikrobioms, also der Darmflora, wie die Axt im Walde wüten, ist es wichtig, begleitend zur Therapie dafür zu Sorgen, dass der Schaden im baketriellen Bereich so weit wie möglich gering gehalten wird um Folgeschäden zu vermeiden. Die meisten Patienten wissen aber darüber nicht bescheid, da sie von ihrem Arzt nicht über diese möglichen Komplikationen aufgeklärt werden und so kommen zu mir meist Patienten die bereits seit einer sehr langen Zeit Magen, Darm und Verdauungsprobleme haben. In der Anamnese ergibt sich in vielen Fällen eine kurz oder länger zurückliegende Antibiotika Therapie, oder mehrfacher Einsatz von Antibiotika in den vergangenen Jahren. Je nach Wirkstoff des jeweiligen Antibiotika ist die Reduktion der aeroben und anaeroben Mikrobiota unterschiedlich stark auszumachen.
Die Folgen von besonders schweren Fällen sind für die Betroffenen oftmals mit großen Beschwerden und einem stetig ansteigenden Leidensweg verbunden. Hierzu zählen Symptome wie Blähungen, Krämpfe, Kopfschmerzen, Diarrhö, Übelkeit, Erbrechen, Schlafstörungen uns starke Gewichtszunahme. Die Liste der Beschwerden lässt sich beliebig erweitern, da eine Störung oder ein Ungleichgewicht des Mikrobiom auch immer systemische Auswirkungen haben kann.
Wer sich in einer solchen Situation widerfindet, sollte dringend einen Arzt oder Heilpraktiker aufsuchen um sich beraten und behandeln zu lassen, da sich bei einem langen Hinauszögern einer Therapie die Aussicht auf Gesundung zunehmend verschlechtert, bzw. eine immer länger werdende Behandlung nach sich zieht. Die Erfolgschancen sind allerdings gut, immer vorausgesetzt der Patient bringt die nötige Cpmplience mit und zeigt sich in der Durchführung der Therapie konsequent. So lassen sich auch schwerwiegende Fälle langfristig erfolgreich behandeln.

Bei Fragen schicken Sie mir gerne ein Email zu! Ich werde versuchen diese so schnell wie möglich zu beantworten.

Ihr Florian Fischer