Leistungen

Das Fasziendistorsionsmodell nach Typaldos ist eine Betrachtungsweise in der Medizin, wonach eine Verdrehung, eine Verrenkung oder eine Verformung des Bindegewebes, also einer faszialens Struktur, der Grund für Schmerzen sind. Dieser Vorstellung entsprechend versucht der Therapeut die schmerzhafte Verformung der Faszie wieder in deren Ursprungszustand, mittels bestimmter Handgriffe und manueller Manipulationen, zurück zu formen. Diese Art der manuellen Therapie ist anhand mehrerer Studien derzeit die effektivste Form der manuellen Schmerzbehandlung des Bewegungsapparates, sowohl bei akuten Beschwerden als auch bei Schmerzzustände die bereits seit einer langen Zeit bestehen. Die Behandlung dauert in den meisten Fällen 30 Minuten, kann aber bei komplexen Symptomen auch bis zu 60 Minuten betragen.

Ein Laktattest wird mittels eines Stufenbelastungstests auf einem Ergometer oder einem Laufband durchgeführt und dient der Feststellung der aeroben bzw. der anaeroben Schwelle des Probanden. Der Belastungstest wird graphisch in der sogen. Laktatleistungskurve dargestellt und zeigt die Beziehung zwischen Leistung und Laktatkonzentration im arteriellen Blut.

Laktatschaubild

Laktatleistungskurve  –  a) wenig ausdauertrainiert;  b) hoch ausdauertrainiert
(Professor Dr. med. habil Karl-Hans Arndt / https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:LLK1.jpg&filetimestamp=20100102184015&)

Dargestellt wird der Verlauf der Laktatkonzentration im Blut bei zunehmender körperlicher Beanspruchung. Im Gegensatz zu anderen Messgrößen erhöht sich die Laktatkonzentration bei ansteigender Belastung nicht linear sondern in einer charakteristischen Anstiegskurve.
Laktatleistungskurven werden im Rahmen der Leistungsdiagnostik (im Labor mit ergometrischen Verfahren oder im Feldtest) vorzugsweise in den Ausdauerdisziplinen, aber auch im klinischen Kontext zur Bewegungsmedizin bestimmt und dienen der Belastungssteuerung und der Bestimmung der Ausdauerleistungsfähigkeit. Sie stellen im Leistungssport eine viel genutzte Untersuchung dar, um die aktuelle Leistungsfähigkeit zu ermitteln und Trainingsbelastungen im Ausdauerbereich zu steuern. Für Patienten die ihr Training gezielt auf die Fettverbrennung ausrichten wollen, dient dieser Test dazu den exakten Trainingsreiz zu setzen um das physiologische Maximum der Fettverbrennung zu erzielen.
Rechtsverschiebungen des im Stufentest charakteristischen Kurvenverlaufs bedeuten eine Verbesserung des Ausdauerleistungsvermögens in Längsschnittuntersuchungen.

Bei untrainierten Personen kommt es ab ca. 50 %, bei Ausdauerathleten der Spitzenklasse bei ca. 90 % der maximalen Sauerstoffaufnahme zu einem zunehmend steilen Anstieg der Laktatkonzentration im Blut. Die maximale Laktatkonzentration im Blut wird – abhängig von der erzielten maximalen Belastungsintensität – in der Regel erst einige Minuten nach Belastungsende erreicht.

Bei der Interpretation von Laktatleistungskurven müssen einige Nebenfaktoren beachtet werden. Der praktische Nutzen und der physiologische Hintergrund der so genannten Anaeroben Schwelle (aus dem Anstieg der Laktatkonzentration) ist zwar umstritten (s. Anaerobe Schwelle) zur Bestimmung der realen Ausdauerleistungsfähigkeit gibt es hingegen derzeit keine exaktere und zugleich einfachere Methode als die Interpretation von Laktatleistungskurven.

Bei einem Belastungs-EKG wird das Elektrokardiogramm unter körperlicher Aktivität geschrieben. Bei jedem Schlag entsteht im Herzen ein schwacher Strom mit einer Spannung von ca. 1/1000 Volt. Ein Elektrokardiogramm zeichnet diese elektrischen Herzaktionen auf und gibt sie als Kurven wieder.

Das Belastungs-EKG wird nach dem gleichen Prinzip wie ein Ruhe-EKG erstellt. Der Untschied ist nur, dass der Patient während der Messung körperlich aktiv ist. Eingesetzt wird ein stationäres Fahrrad (Ergometer) oder Laufband. Die Arbeitsleistung wird in Watt gemessen. Die unterschiedlichen Belastungsphasen lassen sich am Fahrrad programmieren.

Dabei entsprechen:

Watt Aktivität
25 bis 50 Watt = normales bis zügiges Gehen;
75 bis 100 Watt = Treppensteigen, langsames Radfahren, Schwimmen;
125 bis 150 Watt = Joggen, schnelles Radfahren;
> 150 Watt = extremere sportliche Aktivitäten

Beim Belastungs-EKG werden die Arbeitsleistung und mögliche Veränderungen der Herz- und Kreislauffunktion gemessen (Ergometrie). Folgende Krankheiten lassen sich diagnostizieren und beurteilen:

  • Erkrankung der Herzkranzgefäße (Koronare Herzkrankheit, KHK);
  • Bluthochdruck unter körperlicher Belastung (Belastungshypertonie);
  • Herzrhythmusstörungen unter körperlicher Belastung;
  • Medikamentöse Therapie bei KHK und Bluthochdruck;
  • Belastbarkeit nach Herzinfarkt und Herzoperationen;
Was ist im Vorfeld zu beachten?

In einigen Fällen darf ein Belastungs-EKG nicht durchgeführt werden. Dazu zählen:

  • Akute Entzündung des Herzmuskels (Myokarditis);
  • Hohe Ruhe-Blutdruckwerte von 220 zu 110 mmHg oder darüber;
  • Frische Blutpfropfbildung (Thrombose) oder Gefäßverschluss durch ein Gerinnsel, das in die Blutbahn verschleppt wird (z.B. Lungenembolie);
  • Manche Herzrhythmusstörungen;
  • Schwere Herzfehler, z.B. fortgeschrittene Aortenklappenstenose.

Unter Umständen müssen bestimmte Herzmedikamente vor einem Belastungs-EKG abgesetzt werden. Fragen Sie Ihren Arzt, ob und ab wann Sie welches Medikament nicht mehr einnehmen sollen. Setzen Sie aber Ihre Medikamente keinesfalls eigenmächtig ab!

Wie wird ein Belastungs-EKG durchgeführt?

Vor dem Belastungs-EKG erstellen wir zunächst ein Ruhe-EKG. Beim Belastungs-EKG verwenden wir einen Fahrradergometer , also ein stationäres Fahrrad.
Meist wird die Belastungsintensität alle zwei Minuten um 25 bis 50 Watt gesteigert. Das EKG und der Blutdruck werden nach erreichen jeder Belastungsstufe registriert. Sechs bis zehn Minuten nach Belastungsende werden das EKG und der Blutdruck in der Erholungsphase erneut erfasst.
Die Untersuchung wird in folgenden Fällen vorzeitig beendet:

  • Muskuläre Erschöpfung,
  • Erreichen der maximalen Herzfrequenz (220 minus Lebensalter),
  • Blutdruckerhöhung auf mehr als 240 mm Hg (systolisch) oder höher als 120 mm Hg (diastolisch),
  • neu auftretende EKG-Veränderungen und Rhythmusstörungen,
  • Atemnot, Blässe, Schwindel,
  • Angina pectoris,
  • fehlender Blutdruckanstieg unter Belastung,
  • Blutdruckabfall;

Ziel des Belastungs-EKG ist es, die maximale Herzfrequenz des Patienten zu erreichen. In diesem Fall ist die Untersuchung aussagekräftig.

Es gibt kaum ein Thema das uns Menschen und die Medien seit Jahren so beschäftigt wie die richtige und gesunde Ernährung! Und das zurecht! Denn es gibt kaum etwas komplexeres als die Ernährung und die damit in direktem Zusammenhang stehende Leistungsfähigkeit und Gesundheit. Eine 100%ig richtige Ernährung kann für niemanden erstellt werden, denn hierfür müsste man zuvor die komplette Darmflora analysieren, was im Bezug zu Kosten, Aufwand und Nutzen in keinem vernünftigen Verhältnis stünde, geschweige denn das wir bis heute noch viel zu wenig über den Darm wissen. Daher spricht man auch eher von einer Ernährungsempfehlung die unter Berücksichtigung verschiedener individueller Kriterien erstellt werden kann.

In Bezug auf die von Ihnen angestrebten Ziele, gleich welcher Art diese sind, können wir ihnen aber dennoch eine entsprechende Ernährungsempfehlung erstellen und erläutern um Ihren Ansprüchen gerecht zu werden. Nach der Umstellung Ihres Stoffwechsels auf die neu empfohlene Ernährung werden Sie bei Einhalten der Kost bereits nach kurzer Zeit sichtbare und spürbare Resultate verbuchen können.

Vereinbaren Sie hierzu telefonisch einen Termin für eine entsprechende Beratung.

In meiner Praxis behandle ich Patienten unterschiedlichster Beschwerden mit Massagen. Meist sind es muskuläre Verspannungen, so genannte Myogylosen, die oftmals zu einer ganzen Reihe von Beschwerden, wie Kopfschmerzen, Nackensteifigkeit und Bewegungseinschränkungen führen können. Zu mir kommen aber auch Menschen, die einfach mal entspannen wollen und in aller Ruhe ihre Alltagssorgen vergessen möchten. Als ausgebildeter Sportmasseur wende ich hier unterschiedliche Techniken an, die zum einen den Muskel entspannen und gleichzeitig durch die Steigerung dessen Stoffwechsels eine vitalisierende Wirkung haben.

Die von mir angebotenen Massagen können lokal begrenzt angewendet-, z.B. nur der Rücken, oder ganz körperlich durchgeführt werden. Es kommt oft vor, dass der Schmerzen an einer anderen Stelle des Körpers seinen Ursprung findet , als dort wo ihn der Patient verspürt, sodass je nach Symptomen durchaus auch andere Regionen mit in die Behandlung einfließen, als nur der schmerzhafte Bereich an sich.

Bei Fragen zu Preisen oder Gutscheinen für eine Massage kontaktieren sie mich bitte über den Link “Kontakt”.

Die manuelle Lymphdrainage ist eine Form der physikalischen Therapien. Ihre Anwendungsgebiete sind breit gefächert. Sie dient vor allem als Ödem- und Entstauungstherapie ödematöser Körperregionen, wie Körperstamm und Extremitäten (Arme und Beine), welche nach Traumata oder Operationen entstehen können. Wassereinlagerungen die sich beispielsweise nach Operationen in dem entsprechendem Gewebe finden lassen und zu Schwellungen führen, könne mit Hilfe dieser Anwendung schneller über die Lymphbahnen abtransportiert werden, was eine Linderung der Schmerzen und des Druckes mit sich bringt und sich gleichermaßen positiv auf den Heilungsprozess auswirkt.
Die Sporttherapie bedient sich der Mittel und Methoden des sportlichen Trainings im Rahmen von Vorbeugung und Rehabilitation und stellt heute einen Faktor der nichtmedikamentösen Behandlung und Rehabilitation dar.

Sporttherapie ist eine bewegungstherapeutische Maßnahme, die mit geeigneten Mitteln des Sports gestörte körperliche, psychische und soziale Funktionen kompensiert, regeneriert, Sekundärschäden vorbeugt und gesundheitlich orientiertes Verhalten fördert. Sie beruht auf biologischen Gesetzmäßigkeiten und bezieht besonders Elemente pädagogischer, psychologischer und soziotherapeutischer Verfahren ein und versucht, eine überdauernde Gesundheitskompetenz zu erzielen.

Die Sporttherapie soll Patienten helfen, körperliche, psychische oder soziale Beeinträchtigungen mithilfe von Sport zu überwinden, indem die Körperwahrnehmung verbessert sowie die Koordination und Kondition gesteigert werden. Neben medizinischen und psychotherapeutischen Bereichen finden sporttherapeutische Maßnahmen in der Pädagogik, Rehabilitation und im Bereich der Geriatrie Anwendung. Sie ist nicht auf den Leistungssport ausgerichtet, sondern soll den Patienten durch Sport aktivieren, zu einem angenehmen Körpergefühl führen oder nach Operationen, ähnlich der Physiotherapie, zum Erreichen des vollständigen Bewegungsumfangs der betroffenen Körperregion beitragen.